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Konzept

Wegen der Überschaubarkeit und der Erleichterung der Zusammenarbeit durch persönliche Kontakte handelt es sich um ein regionales Modell, das in seiner Ausdehnung mit dem Hausarztkreis Schwabing und München-Nord übereinstimmt.


Es handelt sich um ein niederschwelliges Angebot häuslicher und aufsuchender geriatrischer Rehabilitation, das sowohl als Ergänzung als auch als Alternative zur ambulanten und stationären Rehabilitation geeignet ist.


Die Mitgliedschaft steht allen Berufsgruppen offen, die in der genannten Region auf dem Gebiet der Geriatrie und Altenhilfe arbeiten, soweit sie die Ziele von IKARUS mittragen und sich zu einer regelmäßigen Teilnahme an den gemeinsamen Treffen und Fortbildungen verpflichten.


Regelmäßige monatliche Treffen dienen:

  1. der gemeinsamen Fortbildung im interdisziplinären Team
  2. der Verständigung auf gemeinsame Leitlinien
  3. größeren exemplarischen Fallgesprächen und nicht zuletzt dem regelmäßigen Austausch über die Qualität der Kooperation.

Zusätzlich verpflichten sich die Mitglieder zu einem zeitnahen Informationsaustausch über die gemeinsam behandelten Patienten. Dazu dienen u.a. die Dokumentationssysteme der häuslichen Pflegedienste, telefonische und Fax-Nachrichten und nicht zuletzt der Gesundheitspass, der von uns entwickelt wurde.


Bei erhöhtem Rehabilitationsbedarf eines Patienten hat das für ihn zuständige Reha-Team (in der Regel der Hausarzt, der entsprechende Pflegedienst, gegebenenfalls Ergotherapeutin, Krankengymnastin, Facharzt, Sozialdienst oder Wohnraumberatung) folgende Aufgaben:

  1. Erstellung eines geriatrischen Assessment, um die Information über den Patienten für die Kooperation auf eine breitere Basis zu stellen
  2. Erstellung eines gemeinsamen Rehabilitationsplans
  3. Fallbesprechungen, je nach Bedarf bei den großen Treffen oder vor Ort
  4. „Case-Management", d.h. verantwortliche Betreuung und Prozessbegleitung durch ein Team-Mitglied, in der Regel durch den Hausarzt